Syrakus – Sizilianische Lebenskunst mit griechischen Wurzeln

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Um eines vorweg zu nehmen: ich habe noch nie so viel Eis gegessen wie in den letzten Tagen. Aber es ist einfach super lecker in Italien und an jeder Ecke präsent. Man wird quasi dazu genötigt, Eis zu essen…;-)

Inzwischen verweile ich schon fünf Tage in Syrakus und genieße die Regenerationsphase! Das Fahrrad steht in der Ecke und ich habe es seit Sonntag nicht bewegt. Die nächsten Tage werde ich mich auf die Suche nach einer geeigneten Verpackung für den Rückflug am nächsten Freitag machen.

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Blick auf die Neustadt von Syrakus kurz vor Sonnenuntergang
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Der Hafen zwischen Altstadtinsel und Festland

Die engen Gassen der Altstadtinsel Ortygia mit ihren charmant verwitterten Häusern laden zu jeder Tages- und Nachtzeit ein, auf Entdeckungstour zu gehen. Man findet nicht nur schöne Fotomotive und unzählige leckere Fischrestaurants, sondern auch viele Relikte aus der Zeit der alten Griechen.

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Am Eingang zur Altstadt Ortygia liegt unübersehbar der älteste bekannte griechische Tempel Siziliens, der Apollontempel
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Auf der Ostseite der Altstadt findet man einen der beiden kleinen Strände, die die Insel zu bieten hat
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Wer planlos über die Insel bummelt, trifft irgendwann automatisch auf den Piazza Duomo
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Es lohnt sich, einen Blick in den Dom zu werfen. Es gibt schöne Deckenmalereien und ein Riesentaufbecken zu bestaunen.
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Auch die Altstadt von Syrakus kann man natürlich schon per StreetView erkunden – hier ein Googlefahrzeug beim Aktualisieren des Bildmaterials

Im „Parco Archeologico della Neapoli“ auf der Festlandseite finden wir neben zwei alten Theatern auch das „Ohr des Dionysos“, eine künstliche Grotte, die nicht nur die Form eines menschlichen Ohres hat, sondern in der man bequem alles hören kann, was der andere sagt, egal, wie weit weg er ist(!)

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Das Griechische Theater im „Parco Archeologico della Neapoli“
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Das „Ohr des Dionysos“ beeindruckt mit einer grandiosen Akkustik

Übrigens hat mich Klaus, ein Weggefährte, den ich bei Bozen getroffen habe, inzwischen aufgeklärt, was es mit  den rosa Fahrrädern bei Alberobello auf sich hatte: Die Ortschaften, durch die der „Giro d’Italia „rollt, schmücken – stolz darüber, dabei zu sein – alles mögliche im rosa Gewand, vorwiegend natürlich die Fahrräder. Der Führende trägt nämlich ein rosa Trikot!

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Der Markt um die Ecke ist täglich geöffnet und lässt keine Wünsche offen…
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Promenade an der Fonte Aretusa

Ein Kommentar zu “Syrakus – Sizilianische Lebenskunst mit griechischen Wurzeln

  1. Man spürt förmlich durch die Ansichten und Aufnahmen der letzten Tage, wie Du entspannst und scheinbar auch Zeit zum Fotografieren findest. Hast Du Dir verdient. Tolle Fotos!

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