4 Wochen in zweieinhalb Stunden…

Die letzten Tage hatte ich Gelegenheit, Syrakus sehr genau kennenzulernen. Besonders beeindruckt hat mich der Markt, den wir immer wieder gern besucht haben und der nur 5 Gehminuten von unserer Unterkunft entfernt war. Hier gibt es alles, was der Feinschmecker begehrt und die Marktschreier machen den Einkauf zum Spektakel.

Am vorletzten Abend treibt es mich noch mal heraus und ich fahre mit dem Fahrrad um die Bucht von Syrakus herum, um die Altstadt Ortygia aus der Ferne abzulichten.

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Endlich mal wieder Zeit für „ernsthafte“ Fotografie…:-)
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Die Bucht von Syrakus mit der Altstadt Ortygia im Hintergrund
Gestern stand dann der Rückflug nach Berlin an. Wie alles  bisher, hat auch der Transfer zum Flughafen Catania reibungslos geklappt und wir hatten wirklich viel Zeitreserven. Eine geeignete Verpackung für das Bike hat mir ein freundlicher Fahrradhändler spendiert – sie passte wie angegossen.
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Die passende Verpackung fürs Bike konnte ich schnell auftreiben
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Auf der Fahrt zum Flughafen von Catania haben wir immer wieder einen tollen Blick auf den Ätna
Kurz nach dem Start  vom Flughafen von Catania überfliegen wir den Strand und ich erkenne die Küstenstraße mit den unzähligen Zugängen zu den Strandclubs südlich von Catania, auf der ich auf der letzten Etappe entlanggefahren bin.
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Kurz nach dem Start in Catania der Blick auf die Küste Richtung Süden
Ich schaue fast den ganzen Flug aus dem Fenster und bin wie immer fasziniert. Italien wirkt so klein – wir fliegen die Westküste hoch und ich kann von hier aus sogar die Adria sehen. Das ganze macht mich nachdenklich und die kurze Flugzeit gegenüber den vier Wochen Fahrradtour ist schon ein krasser Gegensatz.
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Wir überfliegen die „Straße von Messina“, die ich vor zwei Wochen mit der Fähre überquert habe
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Vielleicht auch mal eine Reise wert: Der Stromboli, der zu der Gruppe der Liparischen Inseln gehört.
Einigermaßen pünktlich komme wir in Berlin-Tegel an und nachdem ich das Bike am Flughafen wieder fahrtüchtig gemacht habe, steht die allerletzte Etappe von 6,5 Kilometern an.
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Das Sondergepäck ließ nicht lange auf sich warten – kurz nach der Landung in Tegel habe ich alle Sachen beisammen

Und so hat mich die Heimat wieder und endlich kann ich den nächsten Trip planen;-)

3 Kommentare zu “4 Wochen in zweieinhalb Stunden…

  1. Lieber Sebel!

    Schön, dass Du wieder wohlbehalten in Berlin angekommen bist.
    Alles in allem war es auch für uns zu Hause ein aufregender Trip beim „geistigen Mitfahren“ anhand Deines tollen Road-Blogs. Danke dafür, dass wir die ganzen Tage so hautnahe dabei sein durften. 🙂

    Es grüßt Dich
    carsten

  2. Hallöchen. Schöne Fotos, sicherlich eine tolle Reise gewesen. Ich bin kürzlich vom Bodensee nach Barcelona gefahren. Leider wurde mein Fahrrad vom Rückflug nach Zürich beschädigt. Das erklärt meine Frage: Wie und wo konntest Du eine Verpackung für Dein Fahrrad organisieren? Leider hatte SWISS die zugesagte Box/Verpackung nicht am Flughafen trotz Bestellung und vorheriger Abklärung . Danke für Deine Antwort und weiter viel Spass beim Planen Deiner nächsten Reise. Liebe Grüsse, R. Dengl

  3. Hallo Robert,

    die Verpackung habe ich von einem Fahrradhändler in Syrakus. Jeder Händler ist froh, wenn Du ihm Verpackungsmaterial abnimmst, dann muss er es nicht selber entsorgen. Man muss halt nur einen geeigneten Laden finden. Hat problemlos beim ersten Anlauf geklappt:-)

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