2. Tag – Wittenberg zum Mondsee

Hey Leute, gestern gab’s kein Netz, daher hier der Post von gestern:

Ein Tag mit viel Sonnenschein – allerdings auch mit viel Wind. Heute morgen nach dem Start hätte nie gedacht, dass ich die 106 km schaffe, aber der Tag ist eben nicht um zwölf vorbei…

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Frühstück

Die Strecke war recht unspektakulär. Erst über die B2 und ein paar kleinere Landstraßen bis nach Leipzig, dann die Stadt durchquert und schließlich meinen Zeltplatz am Mondsee südwestlich von Leipzig erreicht.
Der Mondsee heisst übrigens deshalb so, weil er von oben aussieht wie der Mond. So hat man es mir hier jedenfalls erzählt.

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Erste Pause nach 25 Kilometern

Unterwegs habe ich kaum Menschen getroffen, die Ortschaften und Dörfer waren wie ausgestorben, ist Sonntags wahrscheinlich immer so hier. Meine Verpflegung heute: Bananen und Müsliriegel, einen Leipziger Döner, und zum Abend noch das Ende Chorizo, das ich aus Berlin mitgenommen habe. Außerdem habe ich doch noch eine offene Bäckerei in Leipzig gefunden und ein paar süße Stücke mitgenommen. Mal sehen, vielleicht werden die heute Abend noch genascht oder morgen zum Frühstück.

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Innenstadt von Leipzig
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Dieser Riesenprinzenrolle begegnete ich im Wald – ich wollte sie schon anknabbern, da merkte ich, sie ist gar nicht echt!

Rad läuft super bis jetzt, ich glaub, der Kette spendiere ich  morgen mal ein Tropfen Öl..

Für diese Nacht hause ich übrigens in einem Fass wie einst Diogenes. Es ist wieder eine kleine Holzhütte, aber scheint besser isoliert zu sein als die erste.

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Meine Unterkunft: ein halbes Fass

Ansonsten ist das eine Erholungsanlage an einem sehr schönen See, gegenüber läuft Dancemusik aus den 90ern, so hab ich wenigstens Unterhaltung:-) Ich glaube, die tanzen dort in den Mai.

km: 107,25
Funfaktor (1-10): 6

2 Kommentare zu “2. Tag – Wittenberg zum Mondsee

  1. Die Hütten sehen aber immer voll gemütlich aus 🙂 Die Bilder sind alle echt toll! Gute Fahrt und denk dran, je südlicher desto besser die Verpflegung und das Wetter. Leipziger Döner… Meine Güte! Liebe Grüße aus Charlottenburg, Vanessa & Mattis

  2. Ich schliesse mich Vanessa völlig an, deine Unterkünfte sehen wirklich total gemütlich aus, aber deine neuen kulinarischen Erlebnisse, lassen mich nachdenklich stimmen. Ausgewogene Ernährung klingt anders 🙂 Aber es ist ja in allem – ein Riesen Abenteuer, und wie gesagt, im Süden wird auch das Essen besser. So wie auch das Wetter.

    Was macht denn eigentlich dein Navi, funktioniert es wieder? Oder schiebst du dein Radel erneut durch sandige Wälder?

    Tolle Eindrücke, ich möchte mehr sehen!!!

    Für morgen weiterhin eine gute Fahrt und hoffentlich ohne Regen!

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