1. Tag Berlin – Lutherstadt Wittenberg

Puh, das war sie also, die erste Etappe. Das Bike war echt richtig schwer heute morgen, ich dachte noch, hoffentlich hält das hintere Laufrad das aus. Aber nach ein paar Kilometern kommt es einem gar nicht mehr so schlimm vor. Ein Rad ist ja auch zum Fahren da und nicht zum Hochheben;-) Man muss aber wirklich aufpassen mit Bordsteinen und Schlaglöchern u.s.w…
Irgendwie muss ich im Laufe der Fahrt noch ein bisschen Ballast abwerfen glaub ich.

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Abfahrt in Berlin

Kurz nach der Abfahrt habe ich festgestellt, dass das Navi keine Karten mehr darstellt. Man sieht zwar die Route als Linie aber kein Wegenetz – nicht schön, aber kein Grund umzudrehen. Meine schlechte Laune hat sich zum Glück schnell wieder verzogen und ich nehme das Problem einfach mit auf die Fahrt und kümmere mich später darum. Wenn alle Stricke reißen, kann ich ja auch übers Handy navigieren oder man investiert mal wieder in die gute gedruckte Analogkarte.

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Brandenburger Dorfidylle…

Ansonsten lief’s rund, nur verlief die Route ab und an auch über recht sandige Feld- und Wiesenwege samt Schiebepassagen. Landschaftlich super und absolut ruhig, keine Frage – aber besonders zügig kommt man so leider nicht voran. Wahrscheinlich werde ich die Etappen nochmal neu planen, diesmal fürs Rennrad.

Spargelfelder kurz vor Treuenbriezen
Elbüberquerung...
Elbüberquerung…
Lutherstadt Wittenberg: Zielpunkt der heutigen Etappe

Für heute hab mir ne „Radlerhütte“ auf einem Campingplatz an der Elbe gemietet. Bodenfrost soll ja heute und morgen noch drin sein, daher verzichte ich lieber aufs Zelten.

Meine (unbeheizte) Hütte für die erste Nacht
Meine (unbeheizte) Hütte für die erste Nacht

So, ich glaube ich werde mich jetzt mal auf die Suche nach den verlorenen Karten machen. Vielleicht findet sich ja eine Lösung für das Naviproblem.

Wetter war übrigens recht frisch und windig, ab nachmittags dann aber auch sonnig.

km: 97,5
Funfaktor (1-10): 6

5 Kommentare zu “1. Tag Berlin – Lutherstadt Wittenberg

  1. Das sind ja wieder tolle Bilder, schön dass wir so ein wenig bei deinem Projekt teilhaben dürfen, obwohl wir die eigentlichen Gefühle nur schwer nachempfinden können. Ich glaube ja auch, dass die erste Etappe immer die schwierigste ist, das Gefühl für’s fahren mit diesem Ballast muss trainiert werden, den eigenen Flow finden und das tägliche Organisieren muss geübt werden. Du hast es super gemeistert, ich bin mächtig stolz auf dich und wünsche dir für die nächsten Tage, gutes Wetter und weiterhin die Motivation, weiter zu radeln. Aber ich weiß auch, dass du das schaffst. Für morgen, viel Erfolg und ich schaue wieder auf deinen Blog, um zu sehen, was du uns von unserer Welt präsentieren wirst 😀!
    Toi, toi, toi… Mache weiter so!!!

  2. Wow! Schonmal super Bilder und auch schon krass weit gekommen…! Jetzt nur noch knapp 26 Mal so viel… Stay save!

  3. Moin Iron,
    Tolle Bilder !
    Wünsche dir auch für heute stramme Waden und einen gütigen Wettergott.
    Bei mir ist immer Tag 3 der herusforderndste 😉 ;-).
    Du schaffst das !

  4. Lieber Sebastian, ich folge Deinen lebhaften Berichten; Gratulation zur bestandenen ersten langen Etappe! 🚴🏼
    Auf dass das Navi der einzige Ausfall der ganzen Tour bleibt, und der Frühling bald seinem Namen alle Ehre macht und den kalten Wind zur Seite schiebt. Ich wünsche Dir großartige weitere Etappen, und bin gespannt auf Deine Zeilen, die da kommen, und noch mehr schöne Fotos! Gute Fahrt!! 😉

  5. Hey Sebel!
    Hatte mich unglaublich gefreut, dass du noch einen Tag vor der Tour bei mir rein geguckt hattest und mit anpacken wolltest.
    Aber jetzt ist Deine Zeit und ich wünsche Dir, dass Du die Tour genießen kannst.
    Tolle Eindrücke, Begegnungen, schöne Landschaften und immer eine handbreit festen Weg unter den Reifen wünscht Dir

    Knobl

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